Anfrage zur SPS-Konfiguration

Prüfen Sie Ihre ausgewählten Komponenten, hinterlegen Sie die erforderlichen Daten und bestätigen Sie die Anfrage. Nach Eingang erhalten Sie eine technische Freigabe innerhalb von 48 Stunden.

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Ausgewählte Positionen

Die unten aufgeführten Module und Schnittstellen werden für Ihre Fertigungszelle vorgemerkt. Bitte ergänzen Sie die Kontaktdaten und die gewünschte Lieferadresse.

1

SPS-Steuerungseinheit

CPU 1516-3 PN/DP mit integrierter Profinet-Schnittstelle und 2 MB Arbeitsspeicher. Geeignet für bis zu 128 E/A-Module und Echtzeit-Feldbusdiagnose.

2

E/A-Modul 16DI/16DO

Galvanisch getrennte Ein- und Ausgänge für 24-V-Signale. Jeder Kanal ist einzeln überwachbar und bei elektrischen Störungen automatisch isolierbar.

3

HMI-Panel 10 Zoll

Deterministische Bedienoberfläche mit garantierter Reaktionszeit unter 10 ms. Darstellung von Prozessvariablen, Alarmmeldungen und logischen Ablaufdiagrammen.

4

Kontaktdaten und Lieferadresse

Bitte geben Sie Ihre Firmenadresse, Telefonnummer und E-Mail an. Die Lieferung erfolgt an die von Ihnen hinterlegte Adresse innerhalb von 10 Werktagen.

Definitionen und Haftungsausschlüsse

Die folgenden Bestimmungen legen den Rahmen für die Zusammenarbeit fest und schließen missverständliche Auslegungen aus.

Was verstehen wir unter „deterministischer HMI-Schnittstelle“?

Eine deterministische HMI-Schnittstelle garantiert eine maximale Reaktionszeit von unter 10 ms zwischen Benutzereingabe und SPS-Ausführung. Diese Spezifikation gilt nur bei direkter Profinet-Verbindung ohne zwischengeschaltete Router oder Switches mit nicht priorisiertem Datenverkehr. Bei Abweichungen durch kundenseitige Netzwerkkomponenten kann die Garantie nicht übernommen werden.

Welche Feldbussysteme werden unterstützt?

Wir setzen ausschließlich auf Profinet IRT und Modbus TCP/RTU. Andere Protokolle wie EtherCAT oder CANopen werden nicht nativ unterstützt. Eine Integration ist nur über separate Gateway-Module möglich, die nicht im Leistungsumfang unserer Standardpakete enthalten sind. Die Konfiguration solcher Gateways wird gesondert berechnet.

Wie wird die Fehlerisolierung bei elektrischen Störungen gewährleistet?

Jedes E/A-Modul verfügt über eine galvanische Trennung und eine eigene Sicherung. Bei Überspannung oder Kurzschluss wird das betroffene Modul automatisch deaktiviert, ohne dass die Kommunikation auf dem Feldbus unterbrochen wird. Die Diagnose erfolgt über den Profinet-Alarmmechanismus. Eine automatische Wiedereinschaltung ist nicht vorgesehen – der Fehler muss manuell quittiert werden, um unkontrollierte Wiederanläufe zu verhindern.

Welche Prozessvariablen werden in Echtzeit erfasst?

Die SCADA-Architektur erfasst analoge Signale wie Druck (0–10 V, 4–20 mA), Temperatur (Pt100, Thermoelemente Typ K) und Durchfluss (Impuls- oder Analogausgang). Die Abtastrate beträgt standardmäßig 100 ms pro Kanal. Für schnellere Prozesse (z. B. Drehzahlregelung) ist eine separate SPS-Logik erforderlich, da die SCADA-Ebene keine harten Echtzeitanforderungen erfüllt.

Gilt die Gewährleistung auch bei eigenmächtigen Änderungen?

Nein. Jegliche Eingriffe in die SPS-Programmierung, die Feldbus-Konfiguration oder die HMI-Oberfläche durch nicht autorisiertes Personal führen zum Erlöschen der Gewährleistung. Dies umfasst auch das Nachladen von Bausteinen über unsichere Netzwerkverbindungen. Für Anpassungen steht unser Support-Team unter der angegebenen Telefonnummer zur Verfügung.

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